Als Motorradfahrer einmal zum höchst gelegenen asphaltierten Strassenpunkt der Alpen zu fahren, war schon immer ein Ziel. Nachdem dies vor drei Wochen wettermässig nicht klappte, konnte dieses Vorhaben am Montag, 11. September bei herrlichstem Spätsommerwetter umgesetzt werden.
Beides zusammen ist mehr als nur empfehlenswert, selber einmal zu ERFAHREN.
Als kleine Vorfreude auf diese Tour klick dich mal rein.
Um dies ganz geniessen zu können, denke ich brauch es Zeit und Musse – vielleicht küsst dich dann auch die Muse.
Aber es waren so viele Kurven zu er-fahren: Silvretta (Bielerhöhe), Piller und Pitztal, Ötztal und Timmelsjoch, Jaufenpass im Südtirol, Kühtaisattel, Hahntennjoch, Hochtannbergpass.
Daher entstand dieses Video vor allem zum Zurücklehnen und zum reinen Geniessen.
Kurven- und Genussfilm:
Motorrad fahren als Lebensphilosophie
Eigentlich ist das Leben eine Einbahnstrasse, weil jeder begangene Schritt eben getan ist. Gerne geniesst man das Leben, wenn’s problemlos verläuft und daher am liebsten gut planbar geradeaus geht. Plötzlich Unerwartetes bedeutet dann eine Herausforderung und auch mal eine Neuorientierung.
Genau so verhält es sich mit dem Motorrad fahren. Immer schön gerade aus, alles im Griff und alles ist weit im Voraus zu sehen, was kommen wird.
Aber gleichzeitig kommt dann irgendwie schnell auch Monotonie auf. Anders wird es, wenn eine Kurve wartet: Was verbirgt sich dahinter? Wie sieht es dort aus? Worauf muss ich mich eventuell gefasst machen? Dieses Gefühl erzeugt Spannung, und das Unwissende sucht und findet eine Antwort. Nach jeder Kurve ein gutes Gefühl und schon wieder die Frage: «wie geht’s weiter»?
Eine Parallele zum realen Leben. Nur wer «gwundrig» ist, nur wer einen neuen Ausblick und auch neue Herausforderungen sucht, findet entsprechend immer wieder Neues.
Genau in diesem Sinn und Geist erlebten wir unsere Tour in die Grimselwelt, sowie Brienzer- und Thunersee.
Begleite uns als Sozius / Sozia und geniesse diese einzigartige Fahrt.
FILM: Grimselwelt - Oberaarsee - Brienzer- und Thunersee
Tags darauf dann die Route des Crêtes, die Vogesenkammstrasse. Sie zählt zu den imposantesten Bergstrassen Frankreichs und die Crêtes verläuft fast durchweg auf 1200 m Höhe. Eindrücklich auch der Besuch des Nationaldenkmals „Vieil Armand“ am Hartmannswillerkopf. Das historische Monument des Gebirges zählt zu einem der vier nationalen Monumente, welche an die tragische Zeit des 1. Weltkrieges erinnern.
Film: Schwarzwald und Vogesenkamm
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Motorrad Tour in ein Weltkultur Erbe
Und das an einem Pfingstmontag, wo eh alle unterwegs sind und Staus vorprogrammiert sind?
Keineswegs, denn wir waren fast nur Solo unterwegs: geniessend - gemütlich – einfach eben nur „Easy Rider“.
Lass dich inspirieren und begleite uns auf einer ganz speziellen Tour.
Wohin fahren wir? Das Ziel JURA war schnell gegeben, aber: der Jura ist so vielfältig, dass sich die Frage stellte, wohin genau? Solothurner – Baselbieter – Berner – Neuenburger Jura? Meist werden mit dem allgemeinen Begriff Jura die Franches-Montagnes oder Freiberge gemeint, dazu das anliegende französische Département Doubs.
Ohne Autobahn erreichten wir unser erstes Ziel Seewen / SO. Dem Kaffeehalt folgte eine kurze Besichtigung des Museums für Musikautomaten. Ein genialer Ort, den man später mal mit einer sich sehr lohnenden Führung erleben muss. Das klingende Museum beherbergt eine der weltweit grössten Sammlungen von Schweizer Musikdosen und eine vielfältige Auswahl an Musikautomaten aus den vergangenen Jahrhunderten.
Mehr über das Museum KLICK .
Via Moutier und nach einem Dessert in Wangen an der Aare führte unsere Route via Herzogenbuchsee und Huttwil zurück zum Ausgangspunkt.
Eine wundergute Tour, die wir garantiert wieder einmal er-fahren werden.
Schallenberg – Simmental – Jaunpass – Schwarzsee – Gurnigel
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Im privaten Pony Raum eröffneten wir danach unsere Jahresrückblicke. Ja, diesmal in der Mehrzahl. Aber bevor die Impressionen von 2021 und 2022 starteten, liess hpk auf die Urzeiten des CDU und der FaF zurückblicken. Es sind mehr als 20 Jahre vergangen, als sich erstmals sechs Moto-Biker zusammenfanden und einen in allem unabhängigen «Club» gründeten. Die damals gefassten Grundsätze gelten noch heute:
«Wer auch nur einige Zentiliter Benzin im Blut hat, weiss, was Motorradfahren bedeuten kann. In der Garage steht dein Motorrad – du kleidest dich entsprechend – Helm auf – und los geht’s.
Du spürst den Fahrtwind auf den ersten Metern, und schnell liegt der Alltag hinter dir. Dann gibt es nur noch eines: das Hochgefühl, du und deine Maschine werden eins, und mit jedem Kilometer kommt mehr Freude auf.
Abends zurück nach Hause, dein Motorrad ist versorgt, aber innerlich fahren die Bilder noch immer durch deinen Kopf. DAS kann nur Motorradfahren bieten.
Und genau DAS wollen wir.
Geniessen, es gut haben, fahren und diskutieren, eben einzig:
Und wenn aus „Freude am Fahren“ sogar „Freu(n)de am Fahren" werden, dann haben wir mehr erreicht als nur Motorradfahren».
Dem ersten Rückblick auf die Gründungszeit folgten die Jahre 2021 und 2022.
Was da nach einer standardgemässen GEVAU klingt, dem sei völlig widersprochen. Zuerst wurde das Essen bestellt, und dazwischen immer wieder Ausschnitte der Rückblicke. Die beiden kulinarischen Highlights Essen und Desserts rundeten einen wunderguten Abend ab.
Was bleibt sind die ersten Erinnerungen an den Saisonstart 2023 mit viel Vorfreude auf den Saisonstart auf 2 Rädern.
Mehr Details hier im Video:
Wie alles begann: Entstehungsgeschichte der Freu(n)de am Fahren

